Das Modellprojekt „SpECi – Spirituelle Begleitung am Lebensende. Entwicklung und Erprobung einer Implementierungsstrategie“ (2020-2024) hat die nachhaltige Verbesserung des spirituellen bzw. existenziellen Befindens alter und schwerstkranker Menschen in der letzten Lebensphase durch Entwicklung und Erprobung einer Implementierungsstrategie zum Ziel.
Dafür haben sich die Evangelischen Kliniken Essen Mitte gGmbH mit der Universität Witten/Herdecke als kooperierende Projektträger mit der Diakonie Deutschland, dem Diözesan-Caritasverband für die Erzdiözese Köln gemeinsam mit den Fachgesellschaften der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und dem Deutschen Hospiz und PalliativVerband e.V. (DHPV) auf den Weg gemacht, das SpECi-Projekt zu initiieren.
Das Modellprojekt stärkt die spirituelle Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Es richtet sich an Fachkräfte in der Pflege, Medizin und Therapie sowie an ehrenamtlich Tätige in Hospizen, Krankenhäusern und der Altenpflege. Die Qualifizierung vertieft bestehende Kompetenzen, um existenzielle und spirituelle Fragen besser zu verstehen und professionell zu begleiten. Dabei wird auf ein interdisziplinäres, weltanschauungsübergreifendes Konzept gesetzt, das sich an den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen orientiert.
Im Rahmen des verbandsübergreifenden Modellprojekts, das von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, der Friede Springer Stiftung und der Diakonie RWL gefördert wurde, wurde das Curriculum „Spiritual/ Existential Care interprofessionell“ als Implementierungsstrategie an sieben Projektstandorten zur Anwendung gebracht mit dem Ziel, die Lebens- und Sterbequalität sowie die Krankheitsbearbeitung von Personen stationärer Hospize, Altenhilfe/ -pflegeeinrichtungen und Palliativstationen zu verbessern.
Die Wirkung der Qualifizierung wurde durch die Professur für Lebensqualität, Spiritualität und Coping der Universität Witten/ Herdecke wissenschaftlich begleitet.
Das SpECi-Curriculum wurde im Herbst 2024 von der Projektsteuerungsgruppe an die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) übertragen.
Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
Silana Harder
Tel.: 030 30 10 100 19
Mail: silana.harder(at)palliativmedizin.de
Ein großer Dank gilt unseren Partnern und insbesondere den Schulungsteilnehmenden und Standortverantwortlichen aus den sieben Projektstandorten.